2013 Labyrinth - Risiken, Herausforderungen, Chancen

2013 Labyrinth - Risiken, Herausforderungen, Chancen

Sibylle Lewitscharoff

Sibylle Lewitscharoff, Religionswissenschaftlerin und deutsche Schriftstellerin

 

Studierte in Berlin Religionswissenschaften. Längere Studienaufenthalte
in Buenos Aires und Paris. Lebt als freie Schriftstellerin in Berlin.
Sie veröffentlichte Radiofeatures, Hörspiele und Essays.

Publikationen: Pong, Der Höfliche Harald (1999), Montgomery (2003),
Consummatus (2006), Apostoloff (2009), Blumenberg (2011), Vom Guten, Wahren und
Schönen.

Im Herbst erscheint: Pong Redivivus

Auszeichnungen: Ingeborg-Bachmann-Preis 1998 (Pong)
Preis der Literaturhäuser 2007
Luise-Kaschnitz-Preis 2008
Leipziger Buchmesse 2009 (Apostoloff)
Berliner Literaturpreis 2010
Ricarda-Huch-Preis 2011
Marieluise-Fleißer-Preis 2011
Kleist-Preis 2011
Sibylle Lewitscharoff ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung
sowie der Berliner Akademie der Künste.

 

Dr. Marc Benecke

Dr. Marc Benecke, Deutscher Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie


Er ist deutscher Kriminalbiologe und Spezialist für forensische Entomologie.
Er studierte Biologie, Zoologie und Psychologie an der Universität zu Köln und
promovierte über genetische Fingerabdrücke. Er absolvierte diverse Ausbildungen im Bereich der Rechtsmedizin in den Vereinigten Staaten, darunter an der FBI-Academy.
Benecke ist Ausbilder an deutschen Polizeischulen.
Er ist bekannt durch seine Gastkommentare in den Fernsehserien Medical Detectives und Autopsie – Mysteriöse Todesfälle.
Mark Benecke veröffentlichte mehrere populärwissenschaftliche Bücher über Kriminalität, Kriminalbiologie und das Altern aus biomedizinischer Sicht. Darüber hinaus gab er Kinder-Experimentierkästen und –bücher heraus.
Publikationen: Der Traum vom ewigen Leben (1998), Memento Mori (2012), Kriminalbiologie. Genetische Fingerabdrücke und Insekten auf Leichen (2001), Mordmethoden (2002), Dem Täter auf der Spur (2006), Mordspuren (2007), Aus der Dunkelkammer des Bösen (2011). Für Kinder und Jugendliche: Wo bleibt die Maus (2008), Spurensicherung am Tatort (2010), Das knallt dem Frosch die Locken weg (2012).
Auszeichnungen: Ernennung als eines der jüngsten Mitglieder in die Linnean Society of London, Ehrenkriminalmarke/Silberne Ehrennadel des Bundes Deutscher Kriminalbeamter (2003), International Representative für die North American Forensic Entomology Association, Ehrenträger des Sternburg-Kastens.

Prof. Dr. Alfred Grosser

Prof. Dr. Alfred Grosser, deutsch-französischer Publizist, Soziologe und Politikwissenschaftler


In Frankfurt am Main geboren, lebt seit 1933 in Frankreich und hat seit 1937 die französische  Staatsbürgerschaft.
Er studierte Politikwissenschaft und Germanistik.
Er schreibt politische Kolumnen für La Croix und Ouest-France.
Er ist emeritierter Professor am Institut d’ études politiques in Paris und
Präsident des CIRAC (Centre d’information et de recherche sur l’Allemagne conemporaine)
1975 erhielt er den Friedenspreis des deutschen Buchhandels als „Mittler
zwischen Franzosen und Deutschen, Ungläubigen und Gläubigen, Europäern
und Menschen anderer Kontinente“.
Publikationen: Verbrechen und Erinnerung (1990), Mein Deutschland (1993),
Wie anders sind die Deutschen (2002), Wie anders ist Frankreich (2005),
Die Früchte Ihres Baumes. Ein atheistischer Blick auf die Christen (2005), Von Auschwitz nach Jerusalem (2009), Die Freude und der Tod. Eine Lebensbilanz (2011).
Auszeichnungen: Theodor-Heuss-Medaille (1978), Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt (1986), Wartburg Preis (1994), Cicero Rednerpreis (1995), Grand Prix de l’Académie des Sciences morales et politiques (1998), Humanismus-Preis der Altphilologen (2002), Preis des Abraham-Geiger-Kollegs der Rabbinerausbildung (2004), Wilhelm-Leuschner-Medaille des Landes Hessen (2004), Grosser deutsch-französischer Medienpreis (2012).
Er ist Großoffizier der Ehrenlegion (Grand Officier de la Légion d’Honneur, 2001),
Träger des Verdienstkreuzes (1975) mit Stern (1985) und Schulterband (2003) sowie
des Grosskreuz „des Ordres national du Mérite“.

2012 - Impulse, Herausforderungen, Chancen

2012 - Impulse, Herausforderungen, Chancen

Prof. Dr. Claudia Kemfert

Prof. Dr. Claudia Kemfert, Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit

 

Studium der Wirtschaftswissenschaften an den Universitäten Bielefeld, Oldenburg und Stanford, danach Promotion in Oldenburg. Gastprofessuren: 1998 sowie 2003-2004 in Siena, 2000-2001 in Moskau und 2003-2004 in St. Petersburg. 1999-2000 Leitung einer Forscher-Nachwuchsgruppe am Institut für rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart. 2000-2004 Junior-Professorenstelle und Leitung einer Forscher-Nachwuchsgruppe an der Universität Oldenburg. 2004-2009 Professorin für Umweltökonomie an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2009 Professorin für Energieökonomie und Nachhaltigkeit an der Hertie School of Governance in Berlin.
Leiterin der Abteilung Energie, Verkehr und Umwelt am Deutschen Institut für
Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Wirtschaftsexpertin auf den Gebieten Energieforschung und Klimaschutz. Gutachterin und Politikberaterin in verschiedenen Nachhaltigkeitsbeiräten und Kommissionen. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des WIFO (Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung) und des Kulturwissenschaftlichen Instituts in Essen.
Buchveröffentlichungen: Die andere Klima-Zukunft: Innovation statt Depression
(2008), Jetzt die Krise nutzen (2009). Auszeichnungen: Spitzenforscherin 2006 der Deutschen Forschungsgemeinschaft, der Helmholtz- und der Leibniz-Gesellschaft. Urania Medaille sowie der B.A.U.M. Umweltpreis in der Kategorie Wissenschaft (2011). Aufnahme in den Club of Rome (2011).

Prof. Dr. Nikolai Grube

Prof. Dr. Nikolai Grube, Professor für Altamerikanistik und Ethnologie

Studium der Altamerikanistik, Ethnologie, Altorientalistik und Indologie in Hamburg. Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes. Nach Promotion in Hamburg (1989) Wechsel nach Bonn. In Zusammenarbeit mit dem Roemer-Pelizaeus-Museum in Hildesheim Organisation der internationalen Ausstellung „Die Welt der Maya“. 1992-1995 Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für das
Projekt Orale Traditionen der Cruzoob-Maya in Mexiko. Teilnahme an verschiedenen
Forschungsprojekten in Guatemala, Mexiko, Belize und Honduras. 1999 Habilitation
in Ethnologie in Bonn, im gleichen Jahr Heisenberg-Stipendiat der DFG. 2000-2004 Inhaber des Linda und David Schele Chair an der University of Texas, Austin. Lehrstuhlvertretungen in Freiburg und Leiden. Seit April 2004 Professur für Altamerikanistik und Ethnologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und in der Nachfolge von Hanns Jürgen Prem geschäftsführender Direktor des Instituts für Altamerikanistik und Ethnologie, heute Abteilung für Altamerikanistik.
Projekte, Forschungsarbeiten und regelmäßige Forschungsaufenthalte, darunter in Señor und Tixcacal Guardia (Quintana Roo, Mexiko) und im Cayo-District von Belize (Geschichte der yukatekischen Maya). Seit 1995 u.a. mehrwöchige Expeditionen im Petén-Distrikt von Guatemala zur Rettung und Dokumentation von Hieroglypheninschriften. Aktuelles Projekt: Two Early Classic Maya murals: new texts and images in Maya and Teotihuacan style from La Sufricaya, Petén, Guatemala. Buchveröffentlichungen: u.a. Die Entwicklung der Mayaschrift (1990), Die Welt der Maya (1992), Die Maya – Gottkönige im Regenwald (2000), Die Maya: Schrift und Kunst (2006), Der Dresdner Maya-Codex (2012).



Prof. Dr. Dr. Di Fabio

Prof. Dr. Dr. Di Fabio, Professor für Öffentliches Recht und Richter am Bundesverfassungsgericht a. D.

 

Kommunalverwaltungsbeamter im mittleren Dienst bei der Stadtverwaltung Dinslaken
(1970-1980). Nach zweitem juristischen Staatsexamen 1985 in Düsseldorf Promotion Rechtswissenschaften in Bonn (1987) sowie Promotion Sozialwissenschaften
in Duisburg (1990). 1985-1986 Richter am Sozialgericht in Duisburg. 1986-1990 als Wissenschaftlicher Mitarbeiter, 1990-1993 als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Öffentliches Recht der Universität Bonn tätig. 1993 Habilitation in Bonn zum Thema „Risikoentscheidungen im Rechtsstaat“. 1993 Professor für Öffentliches Recht Universität Münster, 1993-1997 Professur für Staats-und Verwaltungsrecht an der Universität Trier. 1994-1997 Direktor des Instituts für Umwelt-und Technikrecht an der Universität Trier.
1997-2003 Professor für Öffentliches Recht und Verfassungsgeschichte an der
Universität München. Seit 2003 Professor für Öffentliches Recht an der Rheinischen FriedrichWilhelms-Universität Bonn. 1999-2011 Richter des Bundesverfassungsgerichts (Zweiter Senat). Seit 2000 Mitherausgeber der Fachzeitschrift „Archiv des öffentlichen Rechts“. Autor, Herausgeber und Verfasser von Beiträgen in Fachzeitschriften. Publikationen: u.a.: Die Kultur der Freiheit (2005), Gewissen, Glaube, Religion. Wandelt sich die Religionsfreiheit? (2009), Wachsende Wirtschaft und steuernder Staat (2010).
Auszeichnungen: Reformer des Jahres 2005 der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft für sein Buch Die Kultur der Freiheit, Mercator-Professur an der Universität Duisburg-Essen (2011), Verleihung des Bundesverdienstkreuzes mit Stern und Schulterband der Bundesrepublik Deutschland (2011).

Stephan Klapproth

Stephan Klapproth, TV-Moderator und Journalist

 

Studium der Politologie, Wirtschaft und Zeitgeschichte an der Universität Genf.
Redaktionsleiter und später auch Moderator „Echo der Zeit“, dem politischen Hintergrund-
Magazin des Schweizer Radio DRS. Seit 1993 Moderator des Nachrichtenmagazins „10 vor 10“ beim Fernsehsender DRS. Neben der Arbeit im Studio regelmäßig für Sondersendungen oder als Reporter im Ausland unterwegs. Dozent für Fernseh- und Radiojournalismus an
den Universitäten Zürich und Freiburg. Referent sowie Leiter von Wirtschaftssymposien und Polit-Diskussionsrunden. Träger des „Swiss TV Award“ als beliebtester Nachrichtenmoderator.

2011 Jubiläum - Was uns bewegt

2011 Jubiläum - Was uns bewegt

Dr. Heiner Geißler

Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a.D.

 

Studien der Philosophie und der Rechtswissenschaften in München und Tübingen. Berufliche Tätigkeit als Richter, als Leiter des Ministerbüros des Arbeits- und Sozialministers von Baden-Württemberg. In den Jahren 1967 bis 1977 Minister für Soziales,Jugend, Gesundheit und Sport des Landes Rheinland-Pfalz. Darüber hinaus Mitglied des Deutschen Bundestages, stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, sowie Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit. Von 1977 bis 1989 Generalsekretär der Christlich Demokratischen Union, von 1989 bis 2000 Mitglied des Bundesvorstandes der CDU. 1992 bis 2002 Vorsitzender des Kuratoriums Sport und Natur. 2002-2005 Vorsitzender der AktionCourage, 2003-2005 Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing, seit 2007 Mitglied bei Attac. Schlichter in Tarifkonflikten und Vermittler im Konflikt um das Bahnprojekt Stuttgart 21. Bestsellerautor und Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen, u. a. „Die Neue Soziale Frage“, „Intoleranz. Vom Unglück unserer Zeit“, „Bergsteigen“, „Wo ist Gott? Gespräche mit der nächsten Generation“. „Was würde Jesus heute sagen? Die politische Botschaft des Evangeliums“, „Ou topos. Suche nach dem Ort, den es geben müsste“.

Prof. Dr. Gerald Hüther

Prof. Dr. Gerald Hüther, Hirnforscher

 

Studium der Biologie in Leipzig, Dissertation in Neurobiologie. Habilitation über Hirnentwicklungsstörungen. Seit 2006 Leiter der Zentralstelle für neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg. Präsident der Sinn-Stiftung, Gründungsmitglied des wissenschaftlichen interdisziplinären Netzwerkes für Erziehung und Bildungsfragen und des Netzwerkes für die Entwicklung einer Potenzialentfaltungskultur in Unternehmen sowie Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Deutschen Demographie Netzwerkes, des Nationalen Zentrums für frühe Hilfen, des Forums Frühpädagogik und der Stiftung Kinderland des Landes Baden-Württemberg. „Brückenbauer“ zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und gesellschaftlicher bzw. individueller Lebenspraxis. Sachbuchautor und Herausgeber zahlreicher Bücher, u. a. „Biologie der Angst“, „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“, „Die Macht der inneren Bilder“. „Was wir sind und was wir sein könnten – ein neurobiologischer Mutmacher“(Neuerscheinung Mai 2011).

Tita von Hardenberg

Tita von Hardenberg, TV-Moderatorin und Produzentin

 

Studium der Geschichte und Politologie in München, Masterprogramm. „European Studies“ in London mit Examen „Master of Science“ (1991). Erster Fernsehkontakt mit dem Berliner Regionalsender FAB. 1997 Gründung der Medienfirma „Kobalt Produktions“ mit zwei Partnern. 1997 bis 2009 Produktion der Musiksendung „Tracks“ (arte)und des jungen Politmagazins „Absolut“ (arte),1997 bis 2008 Redaktionsleitung und Moderation des wöchentlichen Lifestyle-Magazins „Polylux“ (rbb), das ab 2001 auch in der ARD ausgestrahlt wurde. Seit 2010 Leitung der Redaktion des Europamagazins „Yourope“ (arte) und seit 2011 Moderation der Talkshow „Talk im Hangar-7“ (ServusTV, Österreich). Herstellung diverser TV-Features und Dokumentationen. Zahlreiche Live- und On-Air-Moderationen, z. B. der Themenabendserie „Was uns auf den Nägeln brennt“ (arte, 2002). Von 2001 bis 2003 Kolumnistin der Wochenzeitung „Die Zeit“, gefragter Gast in Talkshows und Podiumsdiskussionen zur Einschätzung von Zeitgeistphänomenen. Im Rahmen der Verleihung des Axel-Springer-Preises zweifache Nominierung und Auszeichnung unter den zehn besten Nachwuchs-Journalisten. Seit 2005 Schirmherrin des Berliner Umweltpreises des BUND und seit 2010 offizielle Patin des Kinderhospiz Bethel.

2010 WIR

Dr. Gregor Gysi MdB

Dr. Gregor Gysi, Rechtsanwalt und Politiker


Geboren 1948 in Berlin. 1966 bis 1970 Studium der Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität Berlin. 1976 Promotion. Ab 1971 einer der wenigen freien Rechtsanwälte in der ehemaligen DDR. 1988 bis 1989 Vorsitzender des Kollegiums der Rechtsanwälte in Ost-Berlin und des Rates der Vorsitzenden der Kollegien der Rechtsanwälte in der DDR. Mitglied der Gewerkschaft ver.di. Dezember1989 Wahl zum Vorsitzenden der SED-PDS und ab Februar 1990 bis Januar 1993 Vorsitzender der PDS. 18. März bis 2. Oktober 1990 Abgeordneter der ersten frei gewählten Volkskammer der ehemaligen DDR und Vorsitzender der PDS-Fraktion. 2001 bis 2002 Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin. Januar 2002 bis zum Rücktritt im Juli 2002 Berliner Bürgermeister und Senator für Wirtschaft, Arbeit und Frauen in einer SPD-PDS-Koalition in Berlin. 3. Oktober 1990 bis 1. Februar 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages, 1990 bis 1998 Vorsitzender der Bundestagsgruppe der PDS, 1998 bis 2000 Vorsitzender der PDS-Bundestagsfraktion. Einzug in den Deutschen Bundestag im September 2005 und 2009. 2005 gemeinsam mit Oskar Lafontaine Vorsitzender, seit 2009 alleiniger Vorsitzender der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag. Werke u.a.: „Sturm aufs große Haus. Der Untergang der SED“ (1990), „Einspruch! Gespräche, Briefe, Reden“(1992 sowie 2002), „Zweigeteilt. Über den Umgang mit der SED-Vergangenheit“ (1992), „Das war’s. Noch lange nicht! Autobiographische Notizen“ (1995), „Ein Blick zurück, ein Schritt nach vorn“ (2001), „Was nun? Über Deutschlands Zustand und meinen eigenen“ (2003).

Dr. Friedrich Schorlemmer

Dr. Friedrich Schorlemmer, Theologe und Publizist


1944 geboren in Wittenberge, aufgewachsen in der Altmark. 1962 bis 1967 Studium der Theologie an der Martin-Luther-Universität in Halle-Wittenberg. 1967 bis 1971 Studieninspektor in den Franckeschen Stiftungen und Vikar in Halle-West/Neustadt. 1971 bis 1978 Jugend- und Studentenpfarrer in Merseburg. Von 1978 bis 1992 Dozent am Evangelischen Predigerseminar und Prediger an der Schlosskirche in Wittenberg. Von 1992 bis 2007 Studienleiter an der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt. Mitbegründer des Demokratischen Aufbruchs in Dresden. Mitglied der Deutschen UNESCO-Kommission, des PENZentrums der Bundesrepublik Deutschland, des Beirats der Vereinigung Gegen Vergessen – Für Demokratie sowie im BUND. Mitglied der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands. Vorsitzender des Willy-Brandt-Kreises in Berlin. Mitherausgeber der Wochenzeitung DER FREITAG sowie der politisch-wissenschaftlichen Monatszeitschrift Blätter für deutsche und internationale Politik sowie der Universitas. Werke u.a.: „Bis alle Mauern fallen – Texte und Reden aus der DDR“ (1991), „Zu seinem Wort stehen” (1994), „Das Buch der Werte – Wider die Orientierungslosigkeit unserer Zeit“ (1995), „Nicht vom Brot allein. Leben in einer verletzbaren Welt“ (2002), „Den Frieden riskieren“ (2003), „In der Freiheit bestehen“ (2004), „Lebenswege – Gespräche mit Zeitgenossen“ (8 Bände, 1995 bis 2009), „Lass es gut sein. Ermutigung zu einem gelingenden Leben“ (2007), „Wohl dem, der Heimat hat“ (2009), „Albert Schweitzer. Genie der Menschlichkeit“ (2010). Auszeichnungen: Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte (1989), Friedenspreis des Deutschen Buchhandels (1993), Ehrendoktor der Concordia-University in Austin/Texas (2002). Verdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (2009).

Prof. Dr. Volker Sommer

Prof. Dr.Volker Sommer


1954 in Holzhausen bei Kassel. Nach Studium der Biologie, Chemie und Theologie in Göttingen, Marburg und Berlin 1985 Promotion. 1990 Habilitation in Göttingen. 1986 bis 1988 Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung, 1991 bis 1996 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft sowie wissenschaftlicher Mitarbeiter an der University of California in Davis. Seit 1996 Inhaber des Lehrstuhls für evolutionäre Anthropologie am University College London. Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Giordano Bruno Stiftung. Gründer und Direktor des „Gashaka-Primate-Project“ in Westafrika. Mitglied der Menschenaffen-Expertengruppe der International Union for the Conservation of Nature (IUCN). Forschungen an der Universität Kalifornien sowie mehrjährige Studien an Tempelaffen in Indien und an Gibbons im thailändischen Regenwald. Seit 1999 Leiter eines Projekts zur Erforschung der Schimpansen im Bergwald Nigerias. Veröffentlichungen: Über 100 Publikationen zur Biologie des Sozial- und Sexualverhaltens, zur Kulturwissenschaft sowie belletristische Texte. Zeitschriften- und Buchautor. Werke u.a.: „Lob der Lüge. Täuschung und Selbstbetrug bei Tier und Mensch“ (1992), „Von Menschen und anderen Tieren. Essays zur Evolutionsbiologie“ (1999), „Darwinisch denken. Horizonte der Evolutionsbiologie“ (2007), „Schimpansenland. Wildes Leben in Afrika“ (2008). 1973 wurde der damalige Gymnasiast Volker Sommer ausgezeichnet als Bundessieger bei „Jugend forscht“ mit einer Arbeit über das Sozialverhalten von Schmetterlingsraupen. Heute zählt er zu den wichtigsten meinungsbildenden Naturwissenschaftlern Deutschlands.

2009 Heimat

Prof. Dr. Klaus Töpfer

Prof. Dr. Klaus Töpfer, Bundesminister a. D.

 

1938 in Waldenburg/Schlesien geboren. 1960 bis 1964 Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Mainz, Frankfurt und Münster. 1965 bis 1971 wissenschaftlicher Assistent am Zentralinstitut für Raumforschung und Landesplanung der Universität Münster. Hier 1968 Promotion mit der Arbeit „Regionalpolitik und Standortentscheidung“. 1971 bis 1978 Leiter der Abteilung Planung und Information in der Staatskanzlei des Saarlandes. In der gleichen Zeit Lehrbeauftragter an der Hochschule für Verwaltungswissenschaften Speyer. 1978 bis 1979 Ordentlicher Professor und Direktor des Instituts für Raumforschung und Landesplanung an der Universität Hannover. 1972 Eintritt in die Christlich Demokratische Union. Landesvorsitzender der CDU Saar (90-95). Mitglied des CDU-Bundesvorstandes (89-98), Präsidiumsmitglied der CDU (92-98). 1978 bis 1985 Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Gesundheit und Umwelt, 1985 bis 1987 Minister für Umwelt und Gesundheit des Landes Rheinland-Pfalz. Mai 1987 bis November 1994 Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, November 1994 bis Januar 1998 Bundesminister für Raumordnung, Bauwesen und Städtebau. 1990 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1985 bis 1986 Honorarprofessor an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz. November 2005 Ernennung zum Honorarprofessor an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Eberhard Karls Universität Tübingen. Seit Mai 2007 Professor für Umwelt und nachhaltige Entwicklung an der Tongji-Universität in Shanghai. Januar 1998 bis März 2006 Exekutiv- Direktor des UN-Umweltprogramms (UNEP)und General-Direktor des UN-Büros (UNON) in Nairobi. Seit 2001 Mitglied und stellvertretender Vorsitzender im Rat für Nachhaltige Entwicklung. Gründungsdirektor des 2009 gegründeten Instituts für Klimawandel, Erdsystem und Nachhaltigkeit in Potsdam. Werke u.a. “Auf dem Weg nach Berlin. Klaus Töpfer im Gespräch mit Hugo Pruys“ (1996), „Arche in Aufruhr: Was wir tun können, um die Erde zu retten“ (2007). Herausgeber u.a. von: „Ideenimport. Experten aus aller Welt geben Impulse“ (2007). Beiträge u.a. in: „Nachhaltigkeit schafft neuen Wohlstand. Bericht an den Club of Rome.“ (2003), „Zukunft andenken. Weimarer Reden 2008“, „Clean Power from Deserts. The Desertic Concept for Energy, Water and Climate Security“ (2008). Auszeichnungen u.a.: Großes Bundesverdienstkreuz (1990), Deutscher Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (2002), Theodor-Heuss-Preis (2005), Dag-Hammarskjöld-Ehrenmedaille der Deutschen Gesellschaft der Vereinten Nationen (2005), Hermann-Ehlers-Preis (2008), Dialogpreis für gute Taten (2009), Großes Silbernes Ehrenzeichen mit dem Stern für Verdienste um die Republik Österreich (2009).

Dr. Florian Langenscheidt

Dr. Florian Langenscheidt, Unternehmer, Verleger und Autor

 

1955 in Berlin geboren. Studium der Germanistik, des Journalismus und der Philosophie an der Ludwig-Maximilians-Universität. Promotion über „Werbung für Gegenwartsliteratur“. Nach Studium des Verlagswesens an der Harvard University in Cambridge zwei Jahre Verlagstätigkeit in New York. Danach Studiengang zum Master of Business Administration an INSEAD, Fontainebleau, Frankreich. 1985 Eintritt in die Langenscheidt-Verlagsgruppe, bis 1994 verschiedene verlegerische und geschäftsführende Positionen. 1990 bis 1994 Verleger und persönlich haftender Gesellschafter zusammen mit Bruder und Vater. 1994 Rückzug aus operativer Geschäftsführung. Heute Gesellschafter der Langenscheidt-Verlagsgruppe. 1988 bis 2001 Vorstandsmitglied Bibliographisches Institut & F.A. Brockhaus AG, seit 2002 Mitglied des Aufsichtsrates. Lehrauftrag an der Lud Beitrag der Jugend wig-Maximilians-Universität München (1988 bis 2001). Gründungsvorsitzender des Arbeitskreises „Elektronisches Publizieren“ des Verlegerausschusses im Börsenverein des Deutschen Buchhandels. Venture-Capital- Geber für Unternehmen in den Bereichen Medien und Internet. Initiator und Vorstandsvorsitzender der „Children For A Better World“, Gesellschafter und Stiftungsrat „Deutsche Kinder- und Jugendstiftung“. Kuratoriumsmitglied u.a. der „Stiftung Lesen“ und des World-Wide-Fund for Nature (WWF). Kurator der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung sowie Jurymitglied bei den „WORLD AWARDS“. Buchautor, Herausgeber, Kolumnist sowie Verfasser zahlreicher Zeitungs- und Zeitschriftenartikel. Bücher u.a.: „1000 Glücksmomente“ (91), „Glück mit Kindern“ (97), „100 mal MUT. Beispielhaftes fürs dritte Jahrtausend“ (99), „Wörterbuch des Optimisten“ (2008). Herausgeber u.a. von: „Motto meines Lebens“ (2003), „Weltmarktführer“ (2004), „Das Beste an Deutschland“ (2006), Deutsches Markenlexikon (2008). 2008 Aufnahme in die German Speakers Hall of Fame. "Das Lexikon der deutschen Familienunternehmen" (2009)

2008 Luftschlösser

Prof. Dr. Eva Horn

Prof. Dr. Eva Horn, Literatur- und Kulturwissenschaftlerin

 

1965 in Frankfurt a. Main geboren. Studium der Germanistik, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft, Romanistik und Philosophie in Bielefeld, Konstanz und Paris. 1996 Promotion an der Universität Konstanz über Textformen der Trauer in der Goethezeit. 1999 bis 2005 Hochschulassistentin an der Fakultät für Kulturwissenschaften der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt/Oder. 2002/03 Alexander-von-Humboldt-Stipendiatin an der New York University. Dort forschte sie für ihre große Studie über das moderne Staatsgeheimnis und seine Reflexion in Literatur und Film 2004 Habilitation. 2005 Berufung auf eine Professur für Neuere deutsche Literatur an der Universität Basel. Schwerpunkte ihrer Forschung sind Literatur und Politik, literarische Entwürfe von Feindschaft sowie Verschwörungen, Geheimnisse und Lügen im politischen Raum und in der Fiktion. Ein neues Forschungsprojekt widmet sich den Erzählungen von Führern und Gründern und der Frage nach der Entstehung von Charisma. Ausgewählte Publikationen: „Der geheime Krieg. Verrat, Spionage und moderne Fiktion“ (2007), „Grenzverletzer“ (2002), „Dark Powers. Conspiracy in History and Fiction”, New German Critique Nr. 103 (2008).

Prof. Dr. Harald Lesch

Prof. Dr. Harald Lesch, Physiker und Fernsehmoderator

 

1960 in Gießen geboren. Studium der Physik in Gießen und Bonn. 1987 Promotion. 1988 bis 1992 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Landessternwarte in Heidelberg, am Max- Planck-Institut für Radioastronomie in Bonn und an der University of Toronto. 1994 Habilitation im Fach Astrophysik. Seit 1995 Professor für Theoretische Astrophysik am Institut für Astronomie und Astrophysik an der Ludwig-Maximilian-Universität München und seit 2002 Lehrbeauftragter Professor für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie (SJ) in München. Seit 1998 Fernsehmoderationen div. Produktionen beim Bayerischen Rundfunk: „Alpha Centauri“, „Lesch & Co.“, „Die vier Elemente“, „Die Physik Albert Einsteins“. Bücher: „Kosmologie für Fußgänger“ (2001), Physik für die Westentasche (2003), BigBang 2. Akt (2005), Kosmologie für helle Köpfe (mit Dr. Jörn Müller, 2006), Quantenmechanik für die Westentasche (mit dem quot Team, 2007), Die kürzeste Geschichte allen Lebens (mit Dr. Harald Zaun, 2008). Auszeichnungen u.a.: Preis für Wissenschaftspublizistik der Grüter Stiftung (2004), Communicator-Preis – Wissenschaftspreis des Stifterverbandes (2005).

Dr.-Ing. Peter Maskus

Dr.-Ing. Peter Maskus, Bioniker und Unternehmer

 

1960 in Göttingen geboren. Studierte Maschinenbau, Ökonomie und Bionik in Aachen, Braunschweig und Berlin. Promotion an der TU Braunschweig zum Dr.-Ing. im Jahr 1990. Viele Jahre Automobilbau-Ingenieur und Unternehmensberater u.a. bei Porsche und Mercedes (Stuttgart), Deutz Motor (Köln) sowie in Projektarbeit auch für BMW (München) tätig. Darüber hinaus als Berater am Kaizen Institut Tokyo. Mit seiner Gefährtin, der Unternehmensberaterin und Ingenieurin Lenka Mikova gründete er in Luzern die Innovationsberatung MIKOVA Systems und das Innovations-Unternehmen Acabion, das sich auf bionische Hochleistungssysteme spezialisiert hat. Ein Beispiel ist das globale solarelektrische und über 550 km/h schnelle individuelle Verkehrssystem "Acabion". Das dazugehörige Hochleistungsfahrzeug entstand seit 1986 und ist heute bereits in der vierten Fahrzeuggeneration. Seit 2007 erweitert Acabion Luzern sein Portfolio um Bereiche wie bionisch innovative Architektur, Kraftwerksbau, globale Logistik, Schiffbau, Flugzeugbau, Uhrenbau und Lautsprechersystembau. Buchveröffentlichung u.a.: „Globale Erfolgsgrundlagen" (2007), „Das Jahrhundert der Innovatoren" (Innovations- Grundlagenwerkes, April 2008) und "Angewandte Bionik (Juni 2008)".

2007 Angst

Joschka Fischer

Joschka Fischer, Bundesminister des Auswärtigen a. D.

 

Joseph (Joschka) Fischer wurde am 12.04.1948 in Gerabronn geboren. Seit 1982 ist er Mitglied der Grünen, für die er 1983 erstmals in den Deutschen Bundestag gewählt wurde. Von 1985-1987 hatte er das Amt des Ministers für Umwelt und Energie in Hessen inne. Gleichzeitig war er stellvertretendes Mitglied des Bundesrates. 1987 übernahm er den Fraktionsvorsitz der Grünen im Hessischen Landtag, den er bis 1991 ausübte. In den Jahren 1991-1994 war er Stellvertreter des Ministerpräsidenten des Landes Hessen und Hessischer Minister für Umwelt, Energie und Bundesangelegenheiten. Von 1994 bis 2006 war Joschka Fischer erneut Mitglied des Deutschen Bundestages. Bis 1998 vertrat er die Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen als deren Sprecher. Vom 27.10.1998 bis zum 22. November 2005 war Joschka Fischer Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler in der rot-grünen Regierung unter Bundeskanzler Schröder. Seit 2006 ist er Gastprofessor an der Woodrow Wilson School, Princeton University. Der erfolgreiche Autor und begnadete Rhetoriker Joschka Fischer zählt zu den beliebtesten Politikern Deutschlands.

Prof. Dr. Elisabeth Bronfen

Prof. Dr. Elisabeth Bronfen, Kultur- und Literaturwissenschaftlerin

 

1958 in München geboren. Studium der Germanistik, Anglistik und Komparatistik am Radcliffe College und an der Harvard University. Promotion an der Universität München mit einer Studie über den literarischen Raum bei Dorothy Richardson. 1992 Habilitation an der Universität München. Seit 1993 Lehrstuhlinhaberin am Englischen Seminar der Universität Zürich. Ihr Spezialgebiet ist die anglo-amerikanische Literatur des 19. und 20. Jahrhunderts. Verfasserin zahlreicher wissenschaftlicher Aufsätze in den Bereichen gender studies, Psychoanalyse, Film und Kulturwissenschaften sowie Autorin zahlreicher Bücher und Veröffentlichungen, u.a.: „Death and Representation“, „Der literarische Raum. Eine Untersuchung am Beispiel von Dorothy M. Richardsons Pilgrimage“, “The Knotted Subject. Hysteria and its Discontents/Das Verknotete Subjekt. Unbehagen in der Hysterie“, „Liebestod und Femme Fatale. Der Austausch sozialer Energien zwischen Oper, Literatur und Film“. Momentane Forschungsgebiete sind eine Kulturgeschichte der Nacht, eine Studie zu Pop Art und Hollywood Kino, eine Einführung in Stanley Cavell sowie eine Studie über das Kriegskino. Elisabeth Bronfen lebt in Zürich.

Prof. Dr. Gerald Hüther

Prof. Dr. Gerald Hüther, Stressforscher und Neurobiologe.

 

1951 in Emleben/Thüringen geboren. Studium der Biologie in Leipzig, Dissertation in Neurobiologie, wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Leipzig und Jena. 1979 „Republikflucht“ nach Göttingen. 1979 – 1989 Forschungsgruppenleiter am Max- Planck-Institut für experimentelle Medizin in Göttingen. Habilitation über Hirnentwicklungsstörungen. 1988 – 1992 Heisenberg-Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Seit 1992 Leitung der Abteilung für neurobiologische Grundlagenforschung an der Psychiatrischen Klinik der Universität Göttingen. Seit 2006 Leiter der Zentralstelle für neurobiologische Präventionsforschung der Universitäten Göttingen und Mannheim/Heidelberg. Schwerpunkte wissenschaftlicher Untersuchungen: Entwicklungsneurobiologie, Stressforschung, Psycho- pharmakologie, Salutogenese. Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher, u. a. „Biologie der Angst“, „Bedienungsanleitung für ein menschliches Gehirn“ und „Die Macht der inneren Bilder“.

2006 Macht

Otto Schily

Otto Schily, Bundesminister des Inneren a. D.

 

1932 in Bochum in geboren. Jura- Studium in München, Hamburg und Berlin. Seit 1963 Tätigkeit als Rechtsanwalt. 1980 Gründungsmitglied der Partei DIE GRÜNEN und 1983-86 sowie 1987-89 Mitglied des Deutschen Bundestages für DIE GRÜNEN. 1989 Wechsel in die SPD. 1990 (bis heute) Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD. Bis 1994 Mitglied des Ausschusses für Wirtschaft sowie des Ausschusses für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Oktober 93 bis Ende 94 Vorsitzendes des Treuhand- Untersuchungsausschusses. Von 1994 bis 1998 Stellvertretender Vorsitzenden der SPD- Fraktion im Deutschen Bundestag und ordentliches Mitglied u.a. im Vermittlungssauschuss sowie stellvertretendes Mitglied im Innen- und Rechtsauschuss. Oktober 1998 Bis Oktober 2005 Bundesminister des Innern. Seit November 2005 Mitglied des Deutschen Bundestages für die SPD und ordentliches Mitglied im Auswärtigen Ausschuss. Auszeichnungen u.a.: Bayrischer Verdienstorden (2001), Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2004).

Jimmy Wales

Jimmy Wales, Gründer der Wikipedia

 

1966 in Huntsville, Alabama (USA) geboren. Studium und Masterstudiengang an der University of Alabama. Research Director der Chicago Options Associates. Im Jahr 1996 Gründung des Internetunternehmens Bomius. Von 1999 bis 2001 Leiter des Enzyklopädie- Projektes Nupedia, das durch das Wales Gründung der Wikipedia abgelöst wurde. Im Sommer 2003 Gründung der gemeinnützigen Wikimedia Foundation, der er bis heute as Vorstandsvorsitzender vorsteht. 2004 Gründung des Unternehmens Wikia, das u.a. einen kostenlosen Hosting- Dienst und mehrere kommerzielle Wikis betreibt. Wales lebt mit seiner Frau Christine und Tochter Kira (geb. 200) in Saint Petersburg, Florida. Auszeichnungen: „Pioneer of the Electronic Frontier“ der Electronic Frontier Foundation (2006) sowie TIME 100 - „ List of Most Influential People“ des Time Magazine (2006).

Prof. Dr. Norbert Bolz

Prof. Dr. Norbert Bolz, Philosoph und Medienwissenschaftler

 

1953 in Ludwigshafen geboren. Abitur am dortigen Max-Planck-Gymnasium. Studium der Philosophie, Germanistik, Anglistik und Religionswissenschaften in Mannheim, Heidelberg und Berlin. Dissertation über die „Ästhetik Adornos“ bei dem Religionsphilosophen Jacob Taubes. Habilitation über „Philosophischen Extremismus zwischen den Weltkriegen“. Bis zum Tod Taubers dessen Assistent. Von 1992-20002 Universitätsprofessor für Kommunikationstheorie am Institut für Kunst- und Designwissenschaften der Universität GH Essen mit den Arbeitsschwerpunkten Medientheorie, Kommunikationstheorie und Designwissenschaft. Seit 2002 Universitätsprofessor an der TU Berlin, Institut für Sprache und Kommunikation, Fachgebiet Medienwissenschaft/Medienberatung. Autor und Herausgeber von über 30 Büchern, u.a.: „Das kontrollierte Chaos“, „Die Sinngesellschaft“, Die Wirtschaft des Unsichtbaren“, „Blindflug mit Zuschauer“, „Die Helden der Familie“ sowie Verfasser zahlreicher Aufsätze und Artikel.

2005 Freiheit

Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos

Prof. Dr. Margarita Mathiopoulos, Politikwissenschaftlerin

 

Unternehmerin und Politikwissenschaftlerin, Berlin und Potsdam Studium der Geschichte, Politikwissenschaften und Rechtswissenschaften in Bonn, an der Sorbonne, in Harvard und Standfort. 1986 Promotion. 1987 bis 1992 Vize-Direktorin des Ost-West-Instituts ASPEN, Berlin. Anschließend Tätigkeit als Bankdirektorin und Beraterin für europäische und nordamerikanische Märkte in der freien Wirtschaft. Seit Juli 2001 Mitgründerin und Geschäftsführende Gesellschafterin der EAG European Advisory Group GmbH, Berlin. 1995 Berufung zur ersten Honorarprofessorin für US-Außenpolitik und Internationale Politik an der TU Braunschweig. 2002 Honorarprofessorin und Bestellung zur Gründerin und Geschäftsführenden Direktorin des „Potsdam Center for Transatlantic Security und Military Affairs“, Universität Potsdam. Zahlreiche nationale u. internationale Mitgliedschaften/Ehrenämter. Seit 2003 Vorsitzende des Bundesfachausschusses Außen- und Sicherheitspolitik der FDP. Fachbeiträge, u.a. über die amerikanische Außenpolitik sowie europäisch-amerikanische Beziehungen. Buch-Publikationen u.a.: „Das Ende der Bonner Republik“ (1993), „Über die Zerbrechlichkeit der Demokratie“ (1995), „Die geschlossene Gesellschaft und ihre Freunde“ (1997).

Prof. Dr. Rüdiger Safranski

Prof. Dr. Rüdiger Safranski, Schriftsteller und Philosoph

 

Schriftsteller und Philosoph, Berlin und München. Studium der Germanistik, Philosophie , Geschichte und Kunstgeschichte in Frankfurt/Main und Berlin. Promotion. Wissenschaftlicher Assistent an der FU Berlin (bis 1977). Herausgeber und Redakteur der Kulturzeitschrift „Berliner Hefte“ (bis 1982). Dozent in der Erwachsenenbildung. Seit 1986 freier Schriftsteller. Gastgeber und Moderator (zusammen mit Peter Sloterdijk) in der ZDF-Sendung „Philosophisches Quartett“. Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung (Darmstadt) sowie im Pen-Club Deutschland. Auszeichnungen u.a.: Friedrich-Märker-Preis für Essayisten (1995), Ernst-Robert-Cutius-Preis für Essayistik (1998), Friedrich-Nietzsche-Preis (2000), Internationaler Nietzsche-Preis Palermo (2002). Verleihung des Professoren-Titels durch den Ministerpräsidenten von Baden- Württemberg (März 2005). Buchautor, dessen Werke in 18 Sprachen übersetzt wurden, u.a.: „Wieviel Wahrheit braucht der Mensch? Über das Denkbare und das Lebbare“ (1990), „Das Böse oder Das Drama der Freiheit“ (1997), „ Friedrich Nietzsche. Biographie seines Denkens (2000)“, Biographie „Friedrich Schiller oder Die Erfindung des Deutschen Idealismus“ (2004).

Tita von Hardenberg

Tita von Hardenberg, TV-Moderatorin und Produzentin.

 

Nach Grundstudium der Geschichte und Politologie in München, Masterprogramm „European Studies“ in London mit Examen „Master of Science“ (1991). Erster Kontakt mit dem Fernsehen hatte sei bei einer lokalen Berliner TV-Station. Von 1992 bis 1994 Aufbau und von 1995 bis 1997 Redaktionsleitung des wöchentlichen Berlin-Brandenburg Magazins “TIP TV” auf dem rbb-Vorgänger ORB. 1997 Gründung der Medienfirma „Kobalt Produktions“ mit zwei Partnern. Produktion der Musiksendung „Tracks“ (arte), Redaktionsleitung und Moderation des wöchentlichen Lifestyle-Magazins „Polylux“ (rbb), das seit 2001 in der ARD erstausgestrahlt wird. Seit 2002 Konzeption und Redaktionsleitung des jungen Politikmagazins „Absolut“ bei arte. Herstellung diverser TV- Features und Dokumentationen. Zahlreiche Live- und On-Air-Moderationen, z.B. der Themenabendserie „Was uns auf den Nägeln brennt“ (arte, 2002). Von 2001 bis 2003 Kolumnistin der Wochenzeitung „Die Zeit“, gefragter Gast in Talkshows und Podiumsdiskussionen zur Einschätzung von Zeitgeistphänomenen. Im Rahmen der Verleihung des Axel-Springer-Preises zweifache Nominierung und Auszeichnung unter den zehn besten Nachwuchs-Journalisten.

2004 Mut

Prof. Dr. Wladyslaw Bartoszewski

Prof. Dr. Wladyslaw Bartoszewski, Außenminister a. D. der Republik Polen, Dipl.- Kfm.Historiker, Schriftsteller, Diplomat.

 

Im 2. Weltkrieg Offizier der Heimatarmee in Polen, Mitgründer des konspirativen Hilfsrates für Juden (1942), Teilnehmer des Warschauer Aufstandes (1944). Von 1974 bis 1990 Tätigkeit als Hochschullehrer in Lublin, München, Eichstaett und Augsburg. 1990 bis 1995 Botschafter Polens in Österreich. In den Jahren 1995 und von 2000 bis 2001 Außenminister der Republik Polen. 1972 bis 1988 Generalsekretär des Polnischen Pen- Clubs. Seit 2001 dessen Präsident. Gegenwärtig Vorsitzender des Rates zum Schutz des Gedenkens an Kampf und Martyrium (Rada Ochrony Pamieci Walk i Meczenstwa). Auszeichnungen u.a.: Friedenspreis des Dtsch. Buchhandels (1986), Ehrenbürgerschaft des Staates Israel (1991), Träger des polnischen Ordens des Weißen Adlers (1995), des Großen EZ am Bande für die Verdienste um die Republik Österreich (1995), des Großkreuzes des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (2001). Autor von rund 40 Büchern und 2000 Beiträgen zur Zeitgeschichte Europas und Politik, u.a. „Es lohnt sich, anständig zu sein. Meine Erinnerungen“, „Das Warschauer Ghetto – wie es wirklich war. Zeugenbericht eines Christen“.

Wolfgang Grupp

Wolfgang Grupp, Unternehmer

 

Studium der Betriebswirtschaftslehre in Köln. Im Jahre 1967 Abschluss als Diplom- Kaufmann. 1969 Eintritt in die großväterliche Firma Gebr. Mayer KG, Burladingen. Aufbau des Geschäftsbereiches T-Shirt und Tennis-Bekleidung unter der Marke „TRIGEMA“. Seit 1975 alleiniger Geschäftsführer und Gesellschafter und seit 1984 alleiniger Inhaber der TRIGEMA GmbH. Seit 1976 ist die TRIGEMA GmbH Deutschlands größter T-Shirt, Sweat- Shirt und Tennis Bekleidungshersteller. Verteidiger des deutschen Arbeitsplatzes. TRIGEMA erwirtschaftete im Jahr 2002 mit 100% Eigenkapital einen Produktionsumsatz von 80,7 Mio. Euro und beschäftigte 1.182 Mitarbeiter. In den letzten 18 Jahren schuf Grupp 450 zusätzliche Arbeitsplätze, davon 150 allein in den letzten vier Jahren. Grupp ist verheiratet und hat zwei Kinder.

Dr. phil. Rupert Neudeck

Dr. phil. Rupert Neudeck, Gründer Cap Anamur, Journalist.

 

Rupert Neudeck wurde 1939 in Danzig geboren. Im Sommer 1979 gründete er das deutsche Not-Ärzte-Komitees Cap Anamur. Er wollte vietnamesische Boat People retten. Von 1979 bis 1986 fischten die Hilfsschiffe 11 488 Boots-Flüchtlinge aus dem südchinesischen Meer. Das Komitee, zu dessen ersten prominenten Befürwortern Heinrich Böll gehörte, erweiterte rasch seinen Wirkungskreis und engagierte sich vor allem dort, wo staatliche Entwicklungshilfe aus politischen Gründen nicht greifen konnte. Krankenhäuser in Vietnam, Ambulanzen in Kolumbien und Äthiopien, Hospitäler in Nordirak und Tschetschenien - heute sind Komitee-Mitarbeiter weltweit im Einsatz. 1998 übergab Rupert Neudeck den Vorsitz des Komitees und war bis jetzt Sprecher von Cap Anamur. 2003 übergab als Gründungsmitglied auch diese Tätigkeit und ist seit diesem Monat Vorsitzender von Grünhelme. Rupert Neudeck ist promovierter Theologe und Journalist. 2003 und arbeitete viele Jahre für den Deutschlandfunk. Er ist Träger des Cavalarie-Ordens von Somalia, der Theodor-Heuss-Medallie, des Bruno-Kreisky Menschenrechtspreises und des Erich Kästner Preises. In diesem Jahr bekommt er den Preis der Stiftung für UNESCO Bildung für Kinder in Not.

2003 Misstrauen

Dr. Heiner Geißler

Dr. Heiner Geißler, Bundesminister a. D.

 

Studien der Philosophie und der Rechtswissenschaften in München und Tübingen. Im Jahre 1960 Promotion an der Universität Tübingen, 1961 zweites juristisches Staatsexamen. Berufliche Tätigkeit zunächst als Richter. In den Jahren 1967 bis 1977 Minister für Soziales, Jugend, Gesundheit und Sport des Landes Rheinland-Pfalz. 1965 zum ersten Mal und später von 1980 bis 2002 Mitglied des Deutschen Bundestages. Von 1982 bis 1985 Bundesminister für Jugend, Familie und Gesundheit. In den Jahren 1991 bis 1998 stellvertretender Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Von 1977 bis 1989 Generalsekretär der Christlich Demokratischen Union, von 1989 bis 2000 Mitglied des Bundesvorstandes der CDU. Verfasser zahlreicher Veröffentlichungen, u.a. „Die Neue Soziale Frage“, „Intoleranz. Vom Unglück unserer Zeit“, „Bergsteigen“, „Wo ist Gott? Gespräche mit der nächsten Generation“. Seit 2002 Vorsitzender der AktionCourage, seit 2003 Leiter des Politischen Clubs der Evangelischen Akademie Tutzing.

Prof. Dr. phil. Gertrud Höhler

Prof. Dr. phil. Gertrud Höhler, Beraterin Wirtschaft und Politik

 

Studien der Literaturwissenschaften und Kunstgeschichte in Bonn, Berlin, Zürich und Mannheim. Stipendiatin der Studienstiftung des Deutschen Volkes. 1967 Promotion zum Dr. phil., Assistentin an der Universität Mannheim. 1972 Berufung an die Universität Paderborn. Ab 1976 Professor für Allgemeine Literaturwissenschaft und Germanistik. 1987 bis 1990 Beraterin für Öffentlichkeitsarbeit beim Vorstandssprecher der Deutschen Bank AG Dr. Alfred Herrhausen, von 1992 bis 1995 Non-executive Director bei Grand Metropolitan PLC, London. Board Member bei CIBA, Bâloise und Georg Fischer. Vortragstätigkeit zu Fragen des Managements. Beraterin von Wirtschaft und Politik. Arbeiten für Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen und Zeitschriften. Zahlreiche Auszeichnungen, u.a. Konrad-Adenauer-Preis für Literatur (1988), Frau des Jahres (1996), Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland (1999), Fairness-Ehrenpreis (2002).Neunzehn Bücher, darunter: „Spielregeln für Sieger“, „Wölfin unter Wölfen. Warum Männer ohne Frauen Fehler machen“, „Die Sinn-Macher. Wer siegen will, muss führen“, „Vertrauen siegt“ (ab Sept. 2003).

PD Dr. Wilhelm Schmid

PD Dr. Wilhelm Schmid, Freier Philosoph

 

Studium von Philosophie und Geschichte in Berlin (FU), Paris (Sorbonne) und Tübingen. 1991 Promotion in Tübingen mit einer Arbeit über Lebenskunst bei Michel Foucault. Im Jahre 1997 in Erfurt Habilitation mit der Grundlegung zu einer Philosophie der Lebenskunst. Stationen der Lehrtätigkeit in der Zeit von 1990 bis 2000: Universität Leipzig Technische Universität Berlin, Pädagogische Hochschule Erfurt, Universität Jena. Heute tätig als freier Philosoph. Lehrt als Privatdozent an der Universität Erfurt und als Gastdozent an der Universität Tiflis/Georgien. Darüber hinaus seit 1998 regelmäßig tätig im Spital Affoltern am Albis bei Zürich. Ständiger freier Mitarbeiter von „Letra Internacional“ in Madrid. Kolumnist der neuen Zürcher Zeitung am Sonntag (Kolumne Lebenskunst). Verfasser zahlreicher Buchpublikationen. Die wichtigsten: „Schönes Leben? Einführung in die Lebenskunst“ aus dem Jahre 2000 und „Philosophie der lebenskunst – Grundlegung“ aus 1998.

2002 Risiko

Dr. Carl-Heinrich Frhr. von Gablenz

Dr. Carl-Heinrich Frhr. von Gablenz, Cargo Lifter AG

 

Nach Jura-Studium und Promotion zunächst tätig im Finanzbereich. Später Wechsel in die Industrie. Vorstand eines Maschinenbauunternehmens und verantwortlich für Finanzen, Verwaltung und Materialwirtschaft. Übernahme einer Gastprofessur an der Universität von North Carolina im Fachgebiet Logistik. Hier erarbeitete Carl-Heinrich von Gablenz das logistische Grundkonzept für ein neues Frachttransportsystem: CargoLifter. Grundidee des Projekts ist ein fliegender Kran, um logistische Probleme im Schwerlastbereich besser zu lösen. Geplant sind Transportluftschiffe und Transportballons.1996 Gründung der CargoLifter AG mit insgesamt 93 Gründungsaktionären. Mitinitiator des Projekts und Koordinator aller Aktivitäten.Vorstandsvorsitzender der CargoLifter AG mit Hauptsitz in Frankfurt.

Dr. Bertrand Piccard

Dr. Bertrand Piccard, Ballonpilot und Wissenschaftler

 

Studium der Medizin. Facharzt für Psychiatrie in Lausanne. Pionier im Deltafliegen. 1979 erste Fahrt im Heissluftballon. 1992 Sieger der ersten Transatlantischen Ballonüberquerung (Chrysler Challenge). 1999 als Ballonpilot von Breitling Orbiter 3 erste Weltumkreisung nonstop im Ballon zusammen mit seinem britischen Copiloten Brian Jones. Präsident der humanitären Stiftung Winds of Hope. Goodwill-Botschafter der Vereinten Nationen. Höchste Auszeichnungen u.a. der Féderation Aéronautique Internationale und der National Geographic Society. Buchautor, Referent, Konferenz- und Seminarleiter. Bertrand Piccard ist der Enkel des bekannten Schweizer Physikers Auguste Piccard, dem Erfinder der Druckkabine und Sohn von Jacques Piccard, der 1960 mit seinem Tiefseetauchboot zum tiefsten Punkt der Erde vordrang.

Hans-Dietrich Genscher

Hans-Dietrich Genscher, Bundesminister a. D.

 

Studium der Rechtswissenschaften und der Volkswirtschaft in Halle und Leipzig. 1952 Eintritt in die Freie Demokratische Partei (F.D.P.). 1956 als wissenschaftlicher Assistent,1959 als Geschäftsführer der F.D.P.-Bundestagsfraktion tätig. In den Jahren 1965 bis 1998 Mitglied des Deutschen Bundestages. 1965 Parlamentarischer Geschäftsführer der F.D.P.-Bundestagsfraktion, daneben 1962 bis 1964 Bundesgeschäftsführer der F.D.P. 1968 bis 1974 stellv. Bundesvorsitzender, 1974 bis 1985 Bundesvorsitzender der F.D.P. und Mitglied des Bundesvorstandes. Von 1969 bis 1974 Bundesminister des Innern. Anschließend bis 1992 Bundesminister des Auswärtigen und Vizekanzler. Im Mai 1992 Rücktritt auf eigenen Wunsch. Im gleichen Monat Ernennung zum Ehrenvorsitzenden der F.D.P. Seit 2000 Geschäftsführender Gesellschafter der Hans-Dietrich Genscher Consult GmbH. Seit Dezember 2001 ist Hans- Dietrich Genscher Präsident der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik.